lifeSandrasen: Beweidung

Beweidung

In mehreren Projektgebieten sollen derzeit ungenutzte Flächen wieder beweidet werden. Das Ziel ist die Offenhaltung von Trockenlebensräumen. Gehölzsukzession wird durch extensive Beweidung eingeschränkt und durch Trittschäden werden kleinflächig Rohbodenstandorte geschaffen. Vorrangig sollen Schafe für die Beweidung eingesetzt werden, in einigen Gebieten können jedoch auch Robustrinder oder bestimmte Pferderassen zum Einsatz kommen. Außerdem soll durch die Entwicklung von Triftwegen einerseits der Biotopverbund zwischen einzelnen Sandtrockenrasenstandorten verbessert und andererseits den Schäfern eine traditionelle Weidenutzung ermöglicht werden.

Beweidung mit Heckrindern und Koniks in der Oranienbaumer Heide
Schafe sind gut geeignet um aufwachsende Gehölze zurückzudrängen.

Das Projekt wird lokale Nutzer vor allem bei den Kosten für die Ersteinrichtung neuer Weiden unterstützen. Hierzu gehören die Anschaffung mobiler Zaunsystemen und Tränken sowie die Einrichtung von Festkoppeln mit Unterständen. Ein wichtiger Punkt ist die Wolfssicherheit der Zaunsysteme, da in der Projektregion in allen Gebieten mit Wolfsrudeln gerechnet werden kann.

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen in den nächsten Jahren den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleiter)
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Hans Sonnenberg (Naturparkverwaltung)
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