lifeSandrasen: Entnahme von Neophyten

Entnahme von Neophyten

Eingeschleppte Gehölze haben sich auch im Dahme-Seengebiet auf vielen Trockenstandorten breit gemacht.
Neophyten wie Amerikanische Traubenkirsche (Prunus serotina), Robinie (Robinia pseudoacacia), Eschenahorn (Acer negundo), Roteiche (Quercus rubra) , Goldrute (Solidago canadensis) und Flieder (Syringa vulgaris) können sich z.B. auf trockenen sandigen Standorten gut entwickeln. Durch ihr schnelles Wachstum haben kleinere Pflanzen oft keine Chance mehr auf genug Licht und Platz. Neben dem Verlust von trockenen Offenlebensräumen verändern Neophyten teilweise auch die Standorteigenschaften z.B. durch die Anreicherung von Stickstoff im Boden.

Die Robinie (Robinia pseudoacacia) stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Amerikanische Traubenkirsche breitet sich schnell aus und ist schwer zu bekämpfen.

Eine effektive Beseitigung von Gehölzneophyten ist jedoch oft schwierig. Arten wie Amerikanische Traubenkirsche oder Robinie treiben nach dem Abschneiden wieder aus und bilden dichte Gebüsche. Erfahrungsgemäß ist die Beseitigung nur durch eine Kombination von mehreren Maßnahmen über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren möglich. Bewährt haben sich Methoden wie das Ringeln der Stämme und eine Fällung nach zwei bis drei Jahren. Zudem ist in der Regel eine Rodung der Stubben und der Wurzelausläufer notwendig.

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen in den nächsten Jahren den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleiter)
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Hans Sonnenberg (Naturparkverwaltung)
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