lifeSandrasen: EU-LIFE

LIFE - ein Überblick

Life ist das einzige EU-Förderprogramm, das ausschließlich Umweltschutzbelange unterstützt. Das Programm unterstützt vor allem Pilot- und Demonstrationsprojekte zur Umsetzung, Entwicklung und Verbesserung der Umwelt in der Europäischen Union. Es ist eines der Flaggschiffe der EU-Umweltpolitik. Seit 1992 haben weit mehr als 3000 Projekte von der Unterstützung durch LIFE profitiert. Zu den Begünstigten im Rahmen der LIFE-Projekte gehören kleine und internationale Unternehmen, nationale und lokale Behörden, Vereine und Verbände,  Forschungseinrichtungen und zwischenstaatliche Stellen.

Seit 2007 besteht das Programm LIFE+ aus drei Komponenten: LIFE + „Natur und Biologische Vielfalt“, LIFE + „Umweltpolitik“ und LIFE + „Information und Kommunikation“.

Im Januar 2014 wurden die neuen Regularien für die Förderperiode 2014 bis 2020 veröffentlicht. Eine der Neuerungen ist die Einführung der Komponente "Klimapolitik" mit den Schwerpunkten Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel.

Weitere Informationen zum EU-LIFE Programm finden Sie hier: http://ec.europa.eu/environment/life/

LIFE + „Natur und biologische Vielfalt“

Mit LIFE + „Natur und Biologische Vielfalt“ werden Projekte kofinanziert, die dem Aufbau des Netzes NATURA 2000 dienen oder den Rückgang der biologischen Vielfalt aufhalten sollen. Das Netz NATURA 2000 umfasst Gebiete von gemeinschaftlichem Interesse (SCI) für Tier- bzw. Pflanzenarten und natürliche Lebensräume sowie besondere Schutzgebiete (SPA) für Vögel.

Das Netz stellt eine einzigartige Anstrengung der EU-Mitgliedstaaten dar, die Natur und Biodiversität in Europa zu schützen und zu erhalten. Dem Netz gehören über 20.000 Gebiete an, die einer Fläche von etwa 17,5 Prozent der 15 ursprünglichen EU-Mitgliedstaaten entsprechen und die nun auf die zwölf neuen Mitgliedstaaten ausgedehnt werden.

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen in den nächsten Jahren den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleiter)
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Hans Sonnenberg (Naturparkverwaltung)
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