Wanderlehrpfad "Bugker Sahara"

Wanderlehrpfad "Bugker Sahara"

Band und Schere gehören zu einer Eröffnung einfach dazu!
Feinster Sand verleiht verleiht dem Gebiet seine Einzigartigkeit.
Alte Bauernkiefer
Am Glienitzberg bei der Bugker Sahara
Sandfläche mit Kiefern im Naturpark Dahme-Heideseen in der "Bugker Sahara" südlich von Strokow (Mark).

Damit Besucher und Naturfreunde beobachten können, wie sich die Sandlandschaften um Bugk in den nächsten Jahren entwickeln werden, entstand im Rahmen unseres EU LIFE-Projekts "Sandrasen" der Rundwanderweg „Bugk und seine Sahara“. Er führt auf knapp drei Kilometern an abwechslungsreichen Kulturlandschaften vorbei: Einem Märchenwald voller Flechten und knorrigen Kiefern, dem Glienitzberg mit seinen steilen Trockenhängen, dem großen Wucksee und an Unmengen von Sand in der Bugker Sahara.

Die feierliche Eröffnung dieses Wanderlehrpfades fand im Rahmen der Tagung der Geschäftsführer und Naturparkleiter des Verbands Deutscher Naturparke statt.

Im Laufe unseres LIFE-Projekts werden in Natura 2000-Gebieten im Naturpark Dahme-Heideseen Standorte von kalkreichen Sandtrockenrasen erhalten oder wieder hergestellt. Auch im FFH-Gebiet „Kienheide“ haben wir 2015 im Gebiet der „Bugker Sahara“ dichte Stangenhölzer stark aufgelichtet sowie nichtheimische Gehölze gefällt. Mehr Licht und Wärme erreicht nun wieder den Sandboden. Im letzten Jahr wurden auf diesen Flächen auch noch die Wurzelstubben entfernt, so dass die Sahara hier zurückkehren kann. Zwischen den verbliebenen Kiefern werden offene Sandflächen entstehen und bekannte Pflanzen wie das Silbergras oder der Bauernsenf Einzug halten.

Weitere Informationen:
Rundwanderweg „Bugker Sahara“:
www.dahme-heideseen-naturpark.de/themen/routen-touren/rundwanderweg-bugk-und-bugker-sahara

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen in den nächsten Jahren den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleiter)
E-Mail schreiben

Hans Sonnenberg (Naturparkverwaltung)
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