SER Tagung 2016 in Freising

SER Tagung 2016 in Freising

Holger Rößling von LIFE Sandrasen leitete den Workshop "Sand habitats and LIFE"
Das Projekt "LIFE Baltcoast" wurde von Hauke Drews vorgestellt.
Youri Martin vom belgischen Projekt "LIFE Herbages"
Gabrielle Rosquist vom schwedischen Projekt "SandLife"
Klaus Kretschmer präsentiert Ergebnisse vom Projekt "LIFE Eichenwälder"
Exkursion in die Fröttmanninger Heide
Seit mehr als 30 Jahren produziert der Betrieb von Johann Krimmer gebietsheimisches Wildkräutersaatgut.

An der diesjährigen, bereits zehnten Konferenz der europäischen  Sektion der Society for Ecological Restoration (SER) nahmen auch die Projektteams der LIFE Projekte „Feuchtwälder“ und „Sandrasen“ teil.

Unter dem Titel „Best Practice in Restoration“ versammelten sich in Freising-Weihenstephan  vom 22. – 26. August 330 Teilnehmer aus insgesamt 41 Ländern. Ausrichter war der Lehrstuhl für Renaturierungsökologie der Technischen Universität München. Dessen Leiter Prof. Dr. Johannes Kollmann ist der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg durch seine Mitwirkung in den Fachgremien der LIFE-Projekte seit Jahren verbunden.

Ob trocken, ob nass, ob sandig oder torfig – die zahlreichen Vorträge präsentierten Erkenntnisse zur Renaturierung der unterschiedlichsten Lebensräume. Zu den vier Oberthemen „LAND-LIFE-PEOPLE-PRACTICE“ kam hierbei sowohl die Wissenschaft als auch die Praxis zur Wort. Daneben veranschaulichte eine Poster-Session aktuelle Renaturierungsprojekte und Forschungsthemen.

Für die LIFE Projekte war insbesondere der „Praktikertag“ am Dienstag spannend. In diesem Rahmen lud das Projektteam von LIFE Sandrasen andere LIFE-Projekte, die sich auch mit der Renaturierung von sandgeprägten Lebensräumen beschäftigen, zum Erfahrungsaustausch ein. In den Fachvorträgen wurden unterschiedliche Ansätze zur Renaturierung von Sandlebensräumen vorgestellt.  Die Projekte aus Belgien, Deutschland und Schweden machten aber auch deutlich, dass die Projektumsetzung nicht immer planbar ist. Wir danken allen Teilnehmenden für die spannenden Vorträge und die engagierten Diskussionen im Workshop!

Am Exkursionstag besuchte das Projektteam von LIFE Sandrasen unter der Führung von Kathrin Kiehl (Hochschule Osnabrück) und Harald Albrecht (TU München) die Garchinger und die Fröttmanninger Heide in der Münchener Schotterebene. In den Gebieten haben sich zahlreiche geschützte Arten der kalkreichen Sandrasen erhalten, wie die Graue Skabiose (Scabiosa canescens) oder die Rispige Graslilie (Anthericum ramosum). Den Abschluss des Exkursionstages bildete der Besuch des Landwirtschaftsbetriebs Krimmer. Dieser Betrieb hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren auf die Produktion von gebietsheimischem Saatgut spezialisiert.

Für die spannende Konferenz möchten wir dem gesamten SER-Team danken!

Die Vorträge des Workshops zu sandgeprägten Lebensräumen können hier heruntergeladen werden:

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen von 2013 bis 2019 den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleiter)
E-Mail schreiben

Gunnar Heyne (Naturparkverwaltung)
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