Sonne, Schnee und Regen beim Projektbesuch 2016

Sonne, Schnee und Regen beim Projektbesuch 2016

Bisher dient im Sutschketal ein Steg aus Europaletten als Übergang.

Bisher dient im Sutschketal ein Steg aus Europaletten als Übergang.

Auch bei schlechtem Wetter wurden die Maßnahmen im Sutschketal besichtigt.

Auch bei schlechtem Wetter wurden die Maßnahmen im Sutschketal besichtigt.

Die im Herbst ausgepflanzten Grauen Skabiosen haben den Winter gut überstanden.

Die im Herbst ausgepflanzten Grauen Skabiosen haben den Winter gut überstanden.

Der ehemalige Entwässerungsgraben im Miethsluch ist nicht mehr zu erkennen. Dafür ist eine große, offene Sandfläche entstanden.

Der ehemalige Entwässerungsgraben im Miethsluch ist nicht mehr zu erkennen. Dafür ist eine große, offene Sandfläche entstanden.

Richtig frostig war es morgens im Miehtsluch.

Richtig frostig war es morgens im Miehtsluch.

Der Kiefernforst in der Bugker Sahara wurde stark aufgelichtet. Nun haben vor allem Flechten wieder eine Chance sich auszubreiten.

Der Kiefernforst in der Bugker Sahara wurde stark aufgelichtet. Nun haben vor allem Flechten wieder eine Chance sich auszubreiten.

Die zweitägige Exkursion startete im Sutschketal bei Bestensee. Hier wurden im Februar 2016 von LIFE Sandrasen Amerikanische Traubenkirschen entnommen. Im Herbst 2016 soll der provisorische Palettensteg zwischen Krummensee und der Ostseite des Sutschketals durch einen festen Bohlensteg ersetzt werden.

In Groß Köris konnten erste Erfolge der Wiederansiedlung seltener Pflanzenarten der Sandtrockenrasen besichtigt werden. Graue Skabiose und Ohrlöffelleimkraut wurden im Herbst auf einer Fläche ausgepflanzt, auf der vorher der Oberboden abgeschoben wurde. Die meisten jungen Pflanzen haben den Winter im Sand gut überstanden und nutzen die ersten Sonnenstrahlen, um kräftig zu wachsen.

Am zweiten Tag wurden das Miethsluch im NATURA 2000-Gebiet „Streganzsee-Dahme und Bürgerheide“, die Bugker Sahara im NATURA 2000-Gebiet „Kienheide“ und die „Binnendüne Waltersberge“ besichtigt. In den drei Gebieten wurden durch LIFE Sandrasen Gehölze entnommen, Oberboden abgetragen und Entwässerungsgräben verfüllt. Hier wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob die kleinwüchsigen Arten der Trockenlebensräume wieder Fuß fassen können.

Während der zweitägigen Bereisung wurden auch sehr feuchte Standorte wie das Dahmetal bei Briesen und das Lange Luch bei Hermsdorf besucht. Mehr dazu ist auf der Homepage des LIFE Feuchtwälder Projekts nachzulesen.

Das Projekt Sandrasen

In einem gemeinsamen EU-LIFE-Projekt widmen sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und der Naturpark Dahme-Heideseen von 2013 bis 2019 den europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen.
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Ansprechpartner:
Dr. Holger Rößling (Projektleitung)
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